Haidian, Verwaltungsbezirk im Nordwesten von Peking, China
Haidian erstreckt sich im Nordwesten von Peking und bildet einen Teil der Stadt, in dem sich große Universitäten, Forschungseinrichtungen und Wohngebiete miteinander verbinden. Die Straßen sind meist breit angelegt und werden von modernen Gebäuden, älteren Quartieren und einigen grünen Flächen flankiert.
Während der Yuan-Dynastie befand sich hier ein kleines Dorf, das später unter den Qing-Kaisern zu einem Handelsplatz und Verwaltungssitz heranwuchs. Im 20. Jahrhundert entstanden hier mehrere große Hochschulen und später entwickelte sich die Gegend zu einem wichtigen Standort für Wissenschaft und Technologie.
Die Bewohner nennen das Viertel oft einfach nur Haidian und viele junge Leute kommen hierher, um in den zahlreichen Buchläden und Cafés rund um die Hochschulen zu lernen oder sich zu treffen. An Wochenenden und Abenden sieht man Studenten auf den Plätzen und in den Parks, die zum Universitätsgelände gehören oder mit Fahrrädern durch die breiten Alleen fahren.
Mehrere U-Bahn-Linien führen durch das Gebiet und verbinden es mit dem Zentrum von Peking sowie mit anderen Stadtteilen, sodass man sich gut zurechtfinden kann. Viele Orte sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, doch die Entfernungen können sich ziehen, vor allem in den äußeren Bereichen.
In Zhongguancun, das als Zentrum für Technologie gilt, findet man zahlreiche Elektronikgeschäfte und Märkte, in denen man oft neueste Geräte und seltene Bauteile kaufen kann. Viele junge Unternehmer treffen sich hier auch in Co-Working-Spaces und Cafés, die oft bis spät abends geöffnet sind.
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