Datong, Präfekturstadt in Shanxi, China
Datong ist eine Stadt in der nördlichen Provinz Shanxi in China, die auf einem fruchtbaren Hochplateau in etwa 1.040 Meter Höhe liegt. Das Gebiet wird vom Sanggan-Fluss bewässert und grenzt an die Innere Mongolei, was der Region eine geografische Bedeutung verleiht.
Die Stadt wurde 398 n. Chr. zur Hauptstadt der Nördlichen Wei-Dynastie gewählt, als diese eine Stadtmauer errichteten, die sich etwa 16 Kilometer um die Siedlung erstreckte. Diese frühe Periode prägte die städtische Struktur und machte den Ort zu einem administrativen und kulturellen Zentrum.
Die Stadt ist ein wichtiger Ort für buddhistische Kunst und Pilgerfahrten, wo Besucher Tempel und religiöse Denkmäler aus verschiedenen Epochen entdecken können. Die lokale Bevölkerung bewahrt traditionelle Handwerkstechniken und Festivals, die mit diesen spirituellen Stätten verbunden sind.
Ein lokaler Flughafen verbindet die Stadt mit großen Städten wie Beijing, während ein ausgedehntes Busnetz Reisende zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten bringt. Die beste Zeit zum Erkunden ist der Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Sicht klar bleibt.
Ein bemerkenswertes Kloster wurde in 490 n. Chr. auf einer Klippe erbaut und erscheint scheinbar schwebend ohne sichtbare Stützkonstruktionen. Dieses architektonische Rätsel zieht Besucher an, die die technischen Innovationen dieser frühen Periode bewundern möchten.
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