Huayan Temple, Buddhistischer Tempel in Datong, China.
Der Huayan-Tempel ist ein buddhistischer Komplex in Datong, der sich in zwei Bereiche gliedert: Der obere Teil ist ein aktives Kloster, der untere Teil ein Museum. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude aus der Jin-Dynastie, darunter eine der größten hölzernen Haupthallen Chinas.
Der Tempel wurde 1038 unter der Liao-Dynastie gegründet und erlitt durch Kriegshandlungen schwere Schäden. Er wurde 1140 unter der Jin-Dynastie wieder aufgebaut, und diese Bauten sind bis heute erhalten.
Die fünf zentralen Buddha-Statuen in der Haupthalle stammen aus der Ming-Zeit und wurden in Peking gefertigt, während die Wandmalereien aus der Qing-Periode erhalten geblieben sind. Wer die Halle betritt, kann diese handgefertigten Werke aus nächster Nähe betrachten.
Der Komplex hat zwei separate Eingänge für den oberen und den unteren Bereich, daher lohnt es sich, beide beim Eintreten zu lokalisieren. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da der Weg zwischen den Gebäuden auf dem weitläufigen Gelände lang sein kann.
Unter der großen hölzernen Pagode des Komplexes befindet sich ein unterirdischer Palast mit kunstvoll gestalteten Kammern. Solche unterirdischen Strukturen aus dieser Zeit sind in China nur äußerst selten erhalten.
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