Rakshastal, Heiliger See in der Präfektur Ngari, Tibet
Der Rakshastal ist ein Süßwassersee in Tibet, der sich auf etwa 4.575 Metern Höhe erstreckt und von roten Hügeln und weißen Kiesstränden umgeben ist. Das tiefblaue Wasser bildet einen starken Kontrast zur kargen Landschaft rundherum.
Der See entstand durch tektonische Bewegungen und Gletscheraktivitäten in ferner Vergangenheit. Seine Lage wird durch eine Landsenkung vom benachbarten See Manasarovar getrennt.
Der See ist in Hindu-Legenden mit Ravana verbunden, dem König von Lanka, der auf einer der vier Inseln meditiert haben soll. Diese Geschichten prägen bis heute, wie Pilger und Besucher diesen Ort betrachten und welche Bedeutung sie ihm zuschreiben.
Der Zugang erfordert sowohl eine Tibet-Reisegenehmigung als auch eine Genehmigung für Ausländer. Die beste Zeit zum Besuch liegt zwischen Mai und September, wenn die Wetterbedingungen am günstigsten sind.
Die Salzwasserzusammensetzung des Sees verhindert jedes Pflanzenwachstum und Tierleben an seinen Ufern, weshalb es den Beinamen Geistersee erhielt. Diese Leere verleiht dem Ort eine unverwechselbare und etwas unheimliche Stimmung.
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