Tacheng, Verwaltungszentrum im Nordwesten von Xinjiang, China
Tacheng ist eine Stadt in der Dzungarischen Senke nahe der kasachischen Grenze, auf einer Höhe von 534 Metern gelegen und von den Tarbagatai-Bergen umgeben. Die Stadt dient als Verwaltungszentrum für die Region und verbindet mehrere Tal- und Beckenlandschaften im Nordwesten Xinjiangs.
Die Stadt entstand im Laufe des 19. Jahrhunderts als wichtiges Handelszentrum auf der Handelsroute zwischen China und Russland. Der Teehandel war dabei der Motor für das Wachstum und die Verbindung zwischen den beiden Ländern.
Die Stadt ist ein Treffpunkt verschiedener Volksgruppen wie Kasachen, Hui, Uiguren, Mongolen und Russen, deren Bräuche, Musik und Feste das alltägliche Leben prägen. Diese Vielfalt zeigt sich in lokalen Märkten, in den Straßen und bei gemeinschaftlichen Feiern, die das Zusammenleben der Gemeinschaften widerspiegeln.
Die Stadt ist über die Karamay-Tacheng-Eisenbahn und den Flughafen Tacheng Qianquan erreichbar, mit regelmäßigen Verbindungen zu Ürümqi und anderen regionalen Zielen. Besucher sollten sich auf trockene Bedingungen und unterschiedliche Höhenlagen vorbereiten, wenn sie die Umgebung erkunden.
Alle Grund- und Weiterführenden Schulen in der Stadt haben Akkordeon-Unterricht im Lehrplan, was Tacheng zur Akkordeon-Stadt Chinas machte. Diese musikalische Besonderheit ist bis heute ein Erkennungszeichen der Gemeinde und zeigt sich in lokalen Kulturveranstaltungen.
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