Zhambili Regional Drama Theatre, Dramatheater in Oskemen, Kasachstan.
Das Regionale Dramatheater Schambyl befindet sich in einem 1902 in Oskemen errichteten Backsteingebäude, das ursprünglich Volkshaus hieß. Der freie asymmetrische Grundriss und die Fassadendekoration im Jugendstil umfassen runde und bogenförmige Fenster sowie kleine Türmchen an den Dachecken. Das Gebäude ist als Architekturdenkmal von republikanischer Bedeutung eingetragen.
Das Gebäude wurde am 26. Oktober 1902 als Volkshaus eröffnet, finanziert durch Spenden der Stadtbewohner auf Initiative von O. F. Kostjurin und anderen verbannten Narodniki. Das erste Stück war „Rabotschaja Slobodka“. 1935 baten Bürger M. I. Kalinin um Hilfe bei der Bildung einer Truppe; die erste Spielzeit begann im Januar 1936 mit Gogols „Die Heirat“. 1939 wurde es Regionaltheater und erhielt im Juli 1946 den Namen Schambyl.
Seit Februar 2000 beherbergt das Theater zwei Ensembles: eine russische und eine kasachische Truppe, die ihre erste Spielzeit mit G. Musrepows „Kosy Korpesch und Bajan Sulu“ eröffnete. Bereits seit den 1930er Jahren bestand am Theater ein kasachischer Dramazirkel, der G. Grebenschtschikows „Der schmucke Recke“ und N. Annenkowa-Bernards „Die Festung“ spielte.
Das Theater befindet sich in einem Gebäude von 1902 im Stadtzentrum; der Saal wird über die Hauptfassade betreten, während Foyer und Treppen wegen des asymmetrischen Grundrisses seitlich liegen. Zwei Ensembles, ein russisches und ein kasachisches, nutzen das Haus, daher lohnt ein Blick, welche Truppe an einem Termin spielt.
Im Juli 1946 benannte das Stadtkomitee von Ust-Kamenogorsk das Theater nach Schambyl, anlässlich des 100. Geburtstags des Dichters. Die 2000 gegründete kasachische Truppe eröffnete mit Musrepows „Kosy-Korpesch und Bajan-Sulu“.
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