Öskemen-Talsperre, Stausee in Kasachstan
Das Oskemen-Stausee ist ein künstliches Gewässer in Kasachstan, das durch einen Dammbau am Irtysch-Fluss entstanden ist und sich über mehrere Tausend Quadratkilometer erstreckt. Das Wasser erreicht an manchen Stellen Tiefen von über 80 Metern und wird von Wäldern, Graslandschaften und Bergen der Region umgeben.
Das Stausee wurde gebaut, um Strom zu erzeugen, Hochwasser zu kontrollieren und Wasser für die Landwirtschaft bereitzustellen. Der Damm entstand als Teil der Entwicklung der Region und dient seitdem als grundlegende Infrastruktur für die nahegelegene Stadt Oskemen.
Das Stausee spielt eine wichtige Rolle für die lokale Bevölkerung als Erholungsort und Ressource. Menschen nutzen das Wasser zum Angeln, Bootfahren und für Strandaktivitäten, was den Ort zu einem zentralen Treffpunkt für Freizeit macht.
Das Gebiet ist am besten von Juni bis September zu besuchen, wenn das Wetter warm und sonnig ist und Schwimmen sowie Wassersportarten möglich sind. Die meisten Besucher erreichen den Ort per Zug, Bus oder Auto von der Stadt Ust-Kamenogorsk aus, wobei mehrere Resorts unterschiedliche Unterkunftsoptionen von Zelten bis Luxushotels bieten.
Eine lange Brücke über das Gewässer wurde speziell mit Stahlträgern gebaut, um extreme Wintertemperaturen und Eisbildung zu ertragen. Diese Konstruktion zeigt die technische Anpassung der Region an ihr hartes Klima.
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