Igreja da Sé, Römisch-katholische Kathedrale im Sé-Viertel, Macau.
Igreja da Sé ist eine Kathedrale mit zwei massiven Türmen, die über der Altstadt von Macau aufragt und durch ihre Manueline-Architektur auffällt. Das Innere zeigt Marmorkanzelns und farbige Glasfenster, die Szenen der Jungfrau Maria und der Zwölf Apostel darstellen.
Die Kirche begann als kleine Holzkapelle in den frühen 1600er Jahren, bevor sie 1623 zur Kathedrale erhoben wurde und die Funktion der bischöflichen Residenz übernahm. Während des Zweiten Weltkriegs erfolgte ein kompletter Wiederaufbau aus Beton.
Die Kirche zeigt Merkmale der Manueline-Architektur mit steinernen Ornamenten, die an Portugals Seefahrertraditionen erinnern. Dieser Stil prägt das Erscheinungsbild und verbindet europäische Handwerkskunst mit lokalen Baumaterialien.
Das Gebäude liegt in der Altstadt und ist zu Fuß leicht vom historischen Zentrum aus erreichbar, wo mehrere Fußwegen zusammenlaufen. Die beste Zeit für einen Besuch ist früh morgens, wenn es weniger Besucher gibt und die Lichtverhältnisse im Inneren günstiger sind.
Das Gebäude wurde in den 1930er Jahren vollständig aus Beton neu aufgebaut, wobei es seine historische Außenform beibehielt. Diese Mischung aus altem Äußeren und neuem Material ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, aber zeigt, wie Macau sich an moderne Bedürfnisse angepasst hat.
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