Macau, Sonderverwaltungsregion im Süden Chinas
Macau erstreckt sich über eine Halbinsel und drei kleine Inseln an der Mündung des Perlflusses im südlichen China und bildet ein selbstverwaltetes Gebiet mit eigener Verwaltung. Die bebaute Fläche ist dicht mit Wohnhäusern, Geschäften und Spielcasinos besetzt, während schmale Gassen zwischen den Gebäuden verlaufen und sich zu größeren Plätzen öffnen.
Portugiesische Kaufleute gründeten hier Mitte des 16. Jahrhunderts eine Handelsniederlassung und zahlten dafür bis Ende des 20. Jahrhunderts eine jährliche Abgabe an die lokalen Behörden. Später entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum des Handels zwischen Europa und Ostasien, bevor er in die Verwaltung Chinas zurückkehrte.
Die Bewohner sprechen eine Mischung aus Kantonesisch und Portugiesisch im Alltag, wobei man auf den Straßen oft beide Sprachen gleichzeitig hört. In den alten Vierteln sieht man regelmäßig Nachbarn, die sich auf den Plätzen treffen und dort zusammen Tee trinken oder an öffentlichen Tischen Mahjong spielen.
Die meisten Besucher reisen über Hongkong an und nehmen dann eine Fähre, die etwa eine Stunde über den Fluss fährt. Innerhalb des Gebiets sind die Wege kurz genug, um zu Fuß oder mit dem Taxi durch die verschiedenen Viertel zu gelangen.
Auf dem Turm in der Mitte der Stadt befindet sich eine Bungee-Plattform auf einer Höhe von 338 Metern, die als eine der höchsten der Welt gilt. Wer hier springt, fällt mehrere Sekunden lang frei durch die Luft, bevor das Seil anzieht und den Sprung abbremst.
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