Templo de Na Tcha do Monte, Chinesischer Tempel in der Nähe der Ruinen von St. Paul, Macau, China
Der Templo de Na Tcha do Monte ist ein chinesischer Tempel im Sé-Viertel unweit der Ruinen von St. Paul. Das Gebäude zeigt typische architektonische Merkmale mit bemalten grauen Wänden und Keramikfiguren von Tieren auf dem Dach, die das Bauwerk prägen.
Der Tempel wurde 1888 während einer schweren Pestepidemie errichtet, als Einwohner Zuflucht bei Na Tcha suchten. Diese Zeit großer Not trieb die Gemeinde dazu, diesen heiligen Ort als Schutzstätte zu schaffen.
Der Tempel ist dem Gott Na Tcha gewidmet, einer wichtigen Figur in der chinesischen Mythologie, die als Beschützer vor Krankheiten und Krisenzeiten verehrt wird. Besucher können die farbigen Wandmalereien im Inneren sehen, die Geschichten von diesem Gott erzählen und zeigen, wie die lokale Bevölkerung diesen Ort nutzt.
Der Tempel ist täglich für Besucher geöffnet und erfordert keinen Eintritt. Die Lage an der Ecke von Rua da Ressurreição und Calçada de S. Francisco Xavier macht ihn leicht zu Fuß erreichbar.
Der Tempel steht neben Abschnitten alter Stadtbefestigungen, die von Macaus mittelalterlicher Verteidigungsgeschichte zeugen. Diese Nähe verbindet das Heiligtum mit der längeren Geschichte der Stadt.
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