Section of the Old City Walls of Macau, Koloniale Verteidigungsanlage auf der Halbinsel Macau, China
Die Mauersegmente der alten Stadt Macao sind erhaltene Teile einer portugiesischen Befestigung aus dem 16. Jahrhundert, die die Halbinsel schützten. Die Konstruktion verbindet europäische Militärtechniken mit lokalen Materialien wie Lehm, Sand, Austernschalen und Reisstroh.
Der Bau der Schutzwälle begann 1569, um die portugiesische Siedlung zu schützen, und wurde nach dem niederländischen Angriffsversuch von 1622 erheblich verstärkt. Diese Verstärkungen spiegeln die wechselnde Bedrohung durch Seefahrer und Rivalen im südchinesischen Meer wider.
Die Mauern sind ein Zeugnis von Macaus Vergangenheit als portugiesische Kolonie und zeigen, wie europäische und chinesische Bautraditionen zusammenkamen. Wer die Steinwerk beobachtet, erkennt sofort diese kulturelle Vermischung in den Konstruktionstechniken und Materialien.
Die Mauersegmente befinden sich hauptsächlich in der Nähe des Na Tcha Tempels und können zu Fuß erkundet werden. Informationstafeln an den Standorten erklären die Konstruktionstechniken und bieten Kontext zur Geschichte.
Die Mauern enthalten Austernschalen und Reisstroh - ungewöhnliche Zutaten, die europäische Befestigungstechniken an die lokale Umgebung anpassten. Diese praktische Improvisation zeigt, wie Handwerker mit den verfügbaren Ressourcen in Südchina kreativ umgingen.
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