Yanjing-Universität, Private Universität in Peking, China.
Die Yenching University war eine Bildungseinrichtung im Nordosten Pekings, die vier christliche Colleges in einer Forschungsinstitution zusammenbrachte und auf den Überresten eines königlichen Gartens aus der Qing-Zeit errichtet wurde. Das Gelände kombinierte akademische Gebäude mit historischen Gärten und bot Programme in Theologie, Jura, Medizin, Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften.
Die Universität wurde 1919 gegründet und entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen methodistischen, presbyterianischen und kongregationalistischen Kirchen, die ein christliches Bildungszentrum in China schaffen wollten. Sie musste 1952 schließen, als sich die Hochschullandschaft Chinas nach der Gründung der Volksrepublik grundlegend veränderte.
Die Universität vermischte westliche Lehrmethoden mit chinesischen akademischen Traditionen und schuf einen Ort, an dem beide Bildungsstile nebeneinander existierten. Besucher können heute noch die architektonische Mischung aus westlichen Gebäuden und chinesischen Gärten sehen, die diese Verbindung widerspiegelt.
Das Gelände ist relativ offen und kann zu Fuß erkundet werden, wobei die Kombination aus Gebäuden und Grünanlagen das Gehen angenehm macht. Es ist hilfreich, sich Zeit für die Besichtigung zu nehmen, da die historischen Gärten und Gebäude über ein großes Areal verteilt sind.
Während des Zweiten Chinesisch-Japanischen Krieges verlegte die gesamte Universität ihren Betrieb nach Chengdu in der Provinz Sichuan, um den Unterricht fortzusetzen. Dies war ein beeindruckender Akt der Entschlossenheit, da Hunderte von Studenten und Dozenten dieser Wanderung folgten.
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