Ani Tsankhung Nunnery, Buddhistischer Tempel im Barkhor-Viertel, Lhasa, China.
Das Ani Tsankhung Kloster ist ein dreistöckiges Gebäude mit gelbem Außenputz im Barkhor-Bezirk von Lhasa. Es beherbergt eine Haupthalle mit einer Chenresig-Statue, Wohnräume für über hundert Nonnen und mehrere Meditationsräume.
Das Kloster wurde im 15. Jahrhundert von Kujor Tokden gegründet und steht auf einem Meditationsort aus dem 7. Jahrhundert. Dieser Ort war heilig für den tibetischen König Songtsen Gampo und verbindet somit Jahrhunderte spiritueller Nutzung.
Die Nonnen führen tägliche Rituale auf, die Besuchern Einblicke in aktives monastisches Leben geben. Man kann beobachten, wie sie sich um die Altäre kümmern und in den Höfen meditieren.
Das Kloster hat begrenzte Öffnungszeiten und ist manchmal für Privatzeremonien geschlossen, daher sollte man sich vorher informieren. Ein einfaches Restaurant im Freien bietet lokale Nudelgerichte und Teigtaschen an, besonders zur Mittagszeit.
Eine heilige Meditationshöhle des Königs Songtsen Gampo ist noch heute erhalten und wird von drei Nonnen täglich mit Öl versorgt. Dieses stille Heiligtum zieht Besucher an, die die ältesten Schichten des Ortes erkunden möchten.
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