Südsattel, Gebirgspass am Mount Everest, Nepal
South Col ist ein Gebirgspass auf 7906 Metern Höhe zwischen Mount Everest und Lhotse an der Grenze zwischen China und Nepal. Der Übergang besteht aus felsigem Gelände ohne Schneedecke, das ganzjährig extremen Winden und niedrigen Temperaturen ausgesetzt ist.
Der Übergang wurde erstmals 1952 von einer Schweizer Expedition erreicht, die den Weg für künftige Besteigungen vorbereitete. Im folgenden Jahr 1953 nutzten Edmund Hillary und Tenzing Norgay diese Route während ihres erfolgreichen Aufstiegs zum Gipfel.
Der Name verbindet das französische Wort für südlich mit einer geografischen Bezeichnung und wird von Alpinisten weltweit verwendet. Expeditionen aus verschiedenen Ländern errichten hier temporäre Zeltlager, wobei jede Gruppe ihre eigenen Traditionen und Rituale vor dem finalen Aufstieg pflegt.
Alpinisten verbringen hier mehrere Tage zur Akklimatisierung, bevor sie den finalen Aufstieg beginnen, wobei die Hauptsaison im April und Mai liegt. Die Exposition erfordert vollständige Höhenbergausrüstung einschließlich Sauerstoffflaschen und Schutz gegen starke Windböen.
Die Zone wird als Todeszone klassifiziert, da die Sauerstoffkonzentration nur ein Drittel jener auf Meereshöhe beträgt. Trotz extremer Bedingungen bleiben hier manchmal verlassene Zelte und Ausrüstung stehen, die von früheren Expeditionen zurückgelassen wurden.
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