Ŭ-ták, Nationale Kulturerbestätte in Fuzhou, China.
Ŭ-ták ist eine Steinstruktur in Fuzhou, die seit Jahrhunderten das Stadtbild prägt und als nationales Kulturerbe geschützt wird. Der Turm zeigt typische Merkmale der chinesischen Architektur mit sorgfältig behauenen Steinen und durchdachtem Aufbau.
Wang Yanxi, Kaiser des Min-Staates, begann den Turm 941 auf dem Gelände der Wugou-Jingguang-Pagode aus der Tang-Zeit, geplant als achteckiger Bau mit neun Geschossen. Nach seiner Ermordung 944 blieb der Bau bei sieben Geschossen stehen. 1621 wurde er repariert, wobei acht Vajra-Figuren in die Ecken des Sockels eingelassen wurden, 1696 erneut, als die Spitze neu gegossen wurde; 1958 kamen Stahlbänder und Zement hinzu, um die Neigung zu bremsen.
Jede der sieben Etagen birgt genau einen Buddha, vom Jinfunwang im Erdgeschoss bis zum Shakyamuni in der siebten; die Reliefs aus schwarzem Schiefer unterscheiden sich in Haltung, Handgeste und Attribut. Neben jeder Figur nennen Inschriften den Namen des Buddhas und die Namen der Stifter, sodass der Turm seine laikalen Förderer selbst überliefert.
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Zugang zum Turm und die Erkundung der Umgebung Gehen erfordert. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Tageslichtstunden, wenn man die Steinkonstruktion und die Details deutlich sehen kann.
Der Name des Turms steht auf zwei in seine Mauern eingelassenen Stelen: einer 1,73 m hohen Platte aus schwarzem Schiefer an der Ostseite des vierten Geschosses und einer 1,37 m langen Inschrift an der Südseite des fünften. Daneben steht eine 4 m hohe Stele von 799, die älteste erhaltene Inschrift Fujians.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.028 Mitwirkenden weltweit.