Yongquan Temple, Buddhistischer Tempel auf dem Gushan Berg im Bezirk Jin'an, China
Der Yongquan-Tempel ist ein buddhistisches Heiligtum auf dem Gushan-Berg mit über 25 Hallen und Räumen in traditioneller chinesischer Architektur. Die Strukturen zeigen aufwendige Holzbalken und geschnitzte Details, die den Baustil mehrerer Epochen widerspiegeln.
Der Tempel wurde zunächst als Huayan-Tempel im Jahr 783 gegründet und erlebte im Laufe der Jahrhunderte mehrere umfangreiche Umbauten. Kaiser Kangxi erkannte den Ort 1699 offiziell an und verlieh ihm Prestige und Unterstützung.
Der Name des Tempels stammt von einer natürlichen Quelle auf dem Berg, die im Volksglauben für spirituelle Kraft bekannt ist. Besucher können heute noch diesen Ort erkunden und verstehen, warum er in der lokalen Gemeinschaft verehrt wird.
Der Tempel liegt am Hang des Gushan-Berges und ist über verschiedene Wege erreichbar, wobei manche Bereiche Kletterei erfordern. Es werden Führungen angeboten, um die religiösen und architektonischen Elemente zu erkunden, und bequeme Schuhe werden wegen der hügeligen Gelände empfohlen.
Im Inneren des Tempels stehen zwei Keramik-Pagoden aus dem Jahr 1082 mit insgesamt etwa 1.078 Nischen für Buddha-Statuen. Diese Pagoden gehören zu den seltensten erhaltenen Beispielen dieser Bauweise und zeigen die handwerkliche Fähigkeit frühmittelalterlicher Handwerker.
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