Ems, Hauptfluss in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Ems ist ein Fluss in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Groningen, der vom Teutoburger Wald über 371 Kilometer bis zur Nordsee fließt. Der Wasserlauf durchquert ländliche Gebiete und kleinere Städte, bevor er im Dollart in die offene See mündet.
Die Römer nannten diesen Fluss Amisia und versuchten, durch ihn Zugang zu den germanischen Stämmen nahe dem Teutoburger Wald zu erlangen. Ein Sturmhochwasser im Jahr 1277 schuf die Dollartbucht und verwandelte die Mündung in ein gezeitengeprägtes Ästuar.
Der Fluss bildet eine natürliche Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden und verbindet mehrere Städte durch Wassertransport.
Der Dortmund-Ems-Kanal verbindet den Fluss mit Industriegebieten weiter südlich und wird noch heute für den Transport von Gütern genutzt. Entlang des Flusses findet man Rad- und Wanderwege, die an den Ufern entlangführen.
Das Mündungsgebiet teilt sich in zwei Arme, die durch Jahrhunderte von Gezeiten und Sturmfluten geformt wurden. Bei Niedrigwasser werden sandige Wattflächen sichtbar, die Teil des deutsch-niederländischen Grenzraums sind.
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