Münsterland, Geografische Region in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Das Münsterland ist eine Region im nördlichen Teil von Nordrhein-Westfalen, die sich zwischen dem Ruhrgebiet und der niederländischen Grenze erstreckt. Die Landschaft besteht aus sanft gewellten Feldern, kleinen Wäldern und Wiesen, unterbrochen von Bauernhöfen und Gutshäusern aus rotem Backstein.
Die Besiedlung begann bereits in der Römerzeit, aber erst im Mittelalter entwickelte sich das Gebiet unter dem Einfluss der Fürstbischöfe von Münster. Nach dem Dreißigjährigen Krieg im 17. Jahrhundert wurde hier der Westfälische Frieden unterzeichnet, der Europa neu ordnete.
Die Parklandschaft mit ihren Wasserburgen und Herrensitzen prägt den Alltag der Bewohner, die oft auf den alten Höfen arbeiten oder an Volksfesten teilnehmen. Der Name leitet sich von der Stadt Münster ab, deren Dom jahrhundertelang das geistliche Zentrum war.
Die meisten Orte lassen sich bequem mit dem Fahrrad erreichen, da flache Wege durch Felder und kleine Dörfer führen. Für längere Strecken zwischen den Städten eignet sich der Regionalzug, der auch Fahrräder mitnimmt.
Alle zehn Jahre verwandeln sich Felder und Waldränder in eine Kunstausstellung, wenn Bildhauer aus aller Welt neue Skulpturen aufstellen. Viele dieser Werke bleiben dauerhaft stehen und werden Teil der Alltagslandschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.