Paderborn, Historische Kreisstadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Paderborn ist eine Bezirkshauptstadt in Nordrhein-Westfalen, die sich entlang des Flusses Pader erstreckt und etwa 150.000 Einwohner hat. Die Altstadt gruppiert sich um den romanischen Dom, während die neueren Viertel sich bis zum Teutoburger Wald im Süden ausdehnen.
Karl der Große ließ 777 eine Pfalz an den Paderquellen errichten, die zum Treffpunkt für Reichsversammlungen und zum Ausgangspunkt für die Sachsenkriege wurde. Die Bistumsgründung im Jahr 795 und das Treffen mit Papst Leo III. im Jahr 799 machten den Ort zu einem kirchlichen und politischen Zentrum des frühen Mittelalters.
Der Name der Stadt leitet sich vom Fluss Pader ab, dessen Quellen unter dem Dom entspringen und durch das Zentrum fließen. In den Gassen rund um den Marktplatz stehen Fachwerkbauten neben barocker Architektur, während das Rathaus und die Jesuitenkirche die religiöse und bürgerliche Tradition sichtbar machen.
Der Hauptbahnhof liegt westlich der Altstadt und verbindet die Stadt mit den großen Zentren in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Fußgänger können das historische Zentrum gut erkunden, während die Hügel im Süden mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln leichter zu erreichen sind.
Über 200 Quellen speisen den Pader auf einer Länge von nur vier Kilometern (2,5 Meilen), was ihn zum kürzesten Fluss Deutschlands macht. Das Wasser tritt direkt unter dem Domvorplatz aus dem Karstgestein und bildet mehrere kleine Becken, bevor es in die Lippe mündet.
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