Dominikanerkloster Stralsund, Dominikanerkloster in Stralsund, Deutschland
St. Katharinen in Stralsund ist ein ehemaliges Dominikanerkloster im Stil der Backsteingotik mit einer dreischiffigen Hallenkirche. Das Gebäude beherbergt heute das Kulturhistorische Museum sowie das Deutsche Meeresmuseum mit seinem Aquarium.
Das Kloster wurde 1251 von Fürst Jaromar II. von Rügen gegründet und diente als dominikanisches Ordenszentrum bis zur Reformation im 16. Jahrhundert. Danach verlor es seine klösterliche Funktion und wurde nach und nach für weltliche Zwecke genutzt.
Das Kapitelsaalgewölbe aus dem 15. Jahrhundert zeigt Reste mittelalterlicher Malereien an einem Rippengewölbe, das von schlanken Säulen getragen wird. Dieser Raum vermittelt noch heute einen Eindruck davon, wie die Mönche des Klosters einst zusammenkamen.
Das Gebäude beherbergt mehrere Einrichtungen, deren Öffnungszeiten und Zugänge voneinander abweichen können. Es empfiehlt sich daher, vor dem Besuch zu prüfen, welche Sammlungen an dem gewünschten Tag zugänglich sind.
Der westliche Teil des Gebäudes diente bis 1945 als Gymnasium, während der östliche Flügel bis 1919 ein Waisenhaus beherbergte. So nutzte ein einziges Bauwerk über Jahrhunderte hinweg für ganz unterschiedliche soziale Zwecke.
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