Kütertor, Mittelalterliches Stadttor in Stralsund, Deutschland
Das Kütertor ist eine mittelalterliche Stadttortanlage in Stralsund mit einer quadratischen Grundlage und einem spitz zulaufenden Dachtürm. Es handelt sich um eines der zwei erhaltenen Tore der ursprünglichen Befestigungsanlage der Stadt.
Das Tor wurde erstmals 1281 dokumentiert und durchlief eine große Rekonstruktion im Jahr 1446. Später diente es bis 1862 als Gefängnis, bevor es in Wohnräume umgewandelt wurde.
Das Tor erhielt seinen Namen von den Metzgern, die im Mittelalter in diesem Viertel tätig waren und Fleischprodukte verarbeiteten. Die Gegend zeigt noch heute Spuren dieser handwerklichen Vergangenheit in ihrer Struktur und Anordnung.
Das Tor befindet sich an der Heilgeiststraße 2 und kann leicht zu Fuß in der Altstadt erreicht werden. Der Bereich wurde 2012 grundlegend erneuert, wobei historische Elemente erhalten blieben und neue Funktionen hinzugefügt wurden.
Das Tor war eines von zehn ursprünglichen Toren, die Stralsund schützten, aufgeteilt in fünf Landtore und fünf Seetore. Diese Aufteilung zeigt, wie wichtig sowohl der Landverkehr als auch der Seehandel für die mittelalterliche Stadt waren.
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