Deutsches Meeresmuseum, Meeresmuseum in Stralsund, Deutschland.
Das Deutsches Meeresmuseum nutzt die Halle der ehemaligen Katharinenkirche, eines gotischen Backsteinbaus mit steilem roten Ziegeldach und Giebelgaube, dazu niedrigere Backsteinflügel und ein vorgelagertes Gebäude mit Bogenfenstern. Im Inneren schafft ein 1972 bis 1974 eingezogenes stählernes Strebewerk Ausstellungsetagen, im Chor hängt ein Finnwalskelett. Knapp 50 Aquarien beherbergen über 600 Meerestiere, darunter Meeresschildkröten und Südseefische.
Otto Dibbelt eröffnete am 24. Juni 1951 im Katharinenkloster das Natur-Museum mit Terrarien heimischer Amphibien und Reptilien sowie Aquarien mit Ostsee- und Boddenbewohnern. Ab 1957 leitete Sonnfried Streicher den Umbau zum Museum für Meereskunde und Fischerei. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1972 bis 1974 instand gesetzt und mit einem stählernen Strebewerk zu einer Ausstellungshalle mit Etagen umgebaut; 1974 erfolgte dort die Eröffnung, von Ende 2020 bis 17. Juli 2024 wurde das Haus komplett modernisiert.
Das Museum nutzt die Halle der ehemaligen Katharinenkirche, einer Klosterkirche, die 1972 bis 1974 mit einem stählernen Strebewerk zu einer Ausstellungshalle mit Etagen umgebaut wurde. Im Chor hängt ein Finnwalskelett, und ein 350.000-Liter-Aquarium im Hofgebäude beherbergt Meeresschildkröten. Der Name wechselte mehrfach: 1951 Natur-Museum, ab 1957 Museum für Meereskunde und Fischerei, 1966 Meereskundliches Museum Stralsund.
Das Haupthaus nutzt die Halle der ehemaligen Katharinenkirche, die Aquarien liegen im Gewölbekeller, weitere Ausstellungen in den Obergeschossen. Nach der ab Ende 2020 laufenden Komplettmodernisierung wurde das Museum am 17. Juli 2024 wieder eröffnet. Für Ausstellungen und Aquarien sollten mehrere Stunden eingeplant werden.
Die Walausstellung steht nicht im Haupthaus der ehemaligen Katharinenkirche, sondern im Ozeaneum auf der Stralsunder Hafeninsel, das am 11. Juli 2008 eröffnete und in dessen 39 großen Aquarien 7.000 Tiere aus Ostsee, Nordsee und Atlantik leben. In der Katharinenhalle selbst hängt das Finnwalskelett im Chor, und die Lederschildkröte Marlene ist zu sehen.
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