U-Bahn Hamburg, Schnellbahnsystem in Hamburg, Deutschland
Das Hamburger U-Bahn-Netz verbindet mit vier Linien und 91 Stationen verschiedene Stadtteile über insgesamt 104 Kilometer. Die Stationen befinden sich teils oberirdisch auf erhöhten Gleisen, teils in Tunneln unter der Erdoberfläche.
Der erste Abschnitt nahm am 15. Februar 1912 den Betrieb auf, nachdem Siemens & Halske sowie AEG die Strecke gebaut hatten. Spätere Erweiterungen folgten in mehreren Jahrzehnten und verbanden nach und nach weitere Stadtteile mit dem Netz.
Die Namen vieler Haltestellen erinnern an historische Stadtteile oder frühere Handelsplätze, die für Hamburger sofort erkennbar sind. Künstlerische Gestaltungen in mehreren unterirdischen Bahnhöfen zeigen lokale Motive oder moderne Installationen, die den Alltag der Fahrgäste begleiten.
Die Züge fahren von früh morgens bis nach Mitternacht, wobei die Takte während der Stoßzeiten am dichtesten sind. Einige Stationen liegen tief unter der Erde und erfordern Treppen oder Aufzüge zum Erreichen der Bahnsteige.
Die DT5-Züge besitzen als besondere Ausstattung integrierte Sprinkleranlagen im Innenraum. Diese technische Lösung sorgt für zusätzliche Sicherheit und funktioniert auch bei wechselhaften Wetterbedingungen im Norden zuverlässig.
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