Reesendammbrücke, Denkmalgeschützte Brücke in Hamburg-Altstadt, Deutschland
Die Reesendammbrücke ist ein Straßenbauwerk, das die Kleine Alster überspannt und die Hamburger Bezirke Neustadt und Altstadt miteinander verbindet. Sie trägt Autos, Fußgänger und Radfahrer über den Fluss und bildet eine wichtige Verkehrsverbindung im Stadtzentrum.
Das Bauwerk wurde zwischen 1843 und 1844 errichtet und erhielt seinen Namen von Heinrich Reese, einem Müller aus dem 13. Jahrhundert, der an dieser Stelle eine Getreidemühle betrieb. Die Struktur wurde 1934 bedeutend umgestaltet, um den Bau einer der ersten Untergrundstationen der Stadt zu ermöglichen.
Die Brücke ist ein Treffpunkt im Herzen Hamburgs, wo Einheimische täglich passieren und die Umgebung das geschäftige Leben der Stadt widerspiegelt. Die Bogenform und die massiven Steinpfeiler prägen das Bild des Platzes und zeigen die Handwerkskunst aus dem 19. Jahrhundert.
Die Brücke ist für Autos, Fußgänger und Radfahrer zugänglich und verbindet die südliche und nördliche Seite des Flusses direkt. Eine U-Bahn-Station unter der Brücke bietet zusätzliche Transportmöglichkeiten und macht die Gegend leicht erreichbar.
Das Bauwerk wurde so umgebaut, dass die Jungfernstieg-U-Bahn-Station darunter gebaut werden konnte, ohne die Brücke völlig zu zerstören. Dieser Kompromiss zwischen historischer Struktur und moderner Infrastruktur zeigt eine seltene Lösung im Hamburger Ingenieurwesen.
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