Alsterarkaden, Architekturensemble und Einkaufspassage in Neustadt, Deutschland.
Die Alsterarkaden sind eine Reihe von weißen Steinbögen, die am Ufer der Alster zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt verlaufen. Unter den Gewölben befinden sich Geschäfte, Restaurants und Cafés auf ganzer Länge des Durchgangs.
Die Alsterarkaden entstanden zwischen 1844 und 1846 nach dem Großen Brand von Hamburg im Jahr 1842, der große Teile der Innenstadt zerstört hatte. Der Architekt Alexis de Chateauneuf entwarf das Bauwerk im Stil der Neorenaissance als Teil des umfassenden Wiederaufbaus der Stadt.
Der Name des Bauwerks leitet sich vom Fluss Alster ab, an dessen Ufer es steht und der Hamburg sein besonderes Verhältnis zum Wasser verleiht. Besucherinnen und Besucher sowie Einheimische schlendern hier zwischen den Geschäften entlang oder setzen sich in eines der Cafés mit Blick auf das Wasser.
Die Arkaden sind zu Fuß leicht erreichbar, besonders von den Bahnhöfen Jungfernstieg und Rathaus. Das Gewölbe schützt bei Regen, während an sonnigen Tagen der Blick auf die Alster frei ist.
Innerhalb der Arkaden liegt der Mellin-Passage, ein schmaler Korridor mit Deckenmalereien aus dem 19. Jahrhundert, der zum Neuen Wall führt. Viele Besucher, die an den Hauptbögen entlanggehen, bemerken diesen versteckten Durchgang nicht.
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