Justizpalast, Neobarocker Justizpalast am Karlsplatz, München, Deutschland.
Der Justizpalast ist ein Gerichtsgebäude in München mit einer beeindruckenden 67 Meter hohen Glaskuppel und vier Fassaden aus Granit, die um zwei innere Höfe angeordnet sind. Der Zentralbereich wird von einer Statue der Justitia geprägt, die das Gebäude mit Symbolen der Gerechtigkeit ausstattet.
Der Justizpalast wurde 1897 eröffnet und diente später als Schauplatz von Prozessen gegen die Widerstandsgruppe Weiße Rose im Jahr 1943. Das Gebäude spielte eine wichtige Rolle in bedeutenden historischen Momenten der Stadt.
Der zentrale Saal zeigt eine Statue der Justitia mit Darstellungen von Unschuld und Laster, die deutsche Gerichtsbarkeit durch Architektur widerspiegelt.
Das Gebäude befindet sich am Karlsplatz und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, insbesondere mit S-Bahn-Zügen zur Station Karlsplatz. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktives Gerichtsgebäude handelt, daher können einige Bereiche der Öffentlichkeit nicht zugänglich sein.
Während des Kalten Krieges wurden viele zivilrechtliche Verfahren im Justizpalast abgehandelt, während Strafverfahren 1977 in ein anderes Gerichtsgebäude verlegt wurden. Diese Aufteilung bestimmte lange Zeit die räumliche und funktionale Organisation der Justiz in München.
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