Neue Justizgebäude, Gerichtsgebäude in Maxvorstadt, Deutschland.
Das Neue Justizgebäude ist eine Gerichtsanlage in Maxvorstadt und besteht aus mehreren verbundenen Pavillons um einen zentralen Innenhof herum. Das Gebäudeensemble kombiniert Funktionalität mit architektonischer Klarheit und integriert sich in das Münchner Stadtbild mit gezielten Blickachsen zu bekannten Wahrzeichen.
Der Komplex wurde zwischen 1954 und 1957 von den Architekten Theo Pabst und Sep Ruf erbaut und entstand auf dem Gelände der ehemals zerstörten Herzog-Max-Burg. Das Projekt war Teil des Wiederaufbaus Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg.
Das Gebäude verbindet traditionelle Münchner Rechteckformen mit modernen Justizbaustandards, wobei die Architektur die Wiederaufbauphase der Stadt in den 1950er Jahren widerspiegelt. Besucher bemerken, wie die klare Struktur die Funktionalität von Gerichtsarbeit in die Fassade überträgt.
Das Gebäude behautet die Bezirksgerichte und Teile des Landgerichts München I und wird von Besuchern über deutlich gekennzeichnete Eingänge betreten. Die offene Innenhofgestaltung ermöglicht eine einfache Orientierung zwischen den verschiedenen Geriichtsbereichen.
Das Gebäude verfügt über einen großen Innenhof, der öffentlichen Raum schafft und gleichzeitig eine direkte Sichtlinie zur Frauenkirche bewahrt. Diese bewusste Ausrichtung verweist auf die Bedeutung der Kirche im Münchner Stadtbild und zeigt, wie moderne Architektur mit historischen Landmarken dialogiert.
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