Augustinerchorfrauenstift Stuben, Augustinerklosterruinen im Moseltal, Deutschland
Kloster Stuben sind die Überreste eines Benediktinerinnenklosters, das auf einer Landzunge gegenüber von Bremm an der Mosel steht. Von der ursprünglichen Struktur sind die Außenmauern noch sichtbar, während die Westwand vollständig fehlt und das Innere offen zum Himmel hin liegt.
Das Kloster wurde Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet, als augustinische Nonnen von der Abtei Springiersbach hier ein religiöses Gemeinschaftsleben begannen. Zwischen 1685 und 1687 entstand dann die Klosterkirche, ein bedeutsames Bauwerk aus dieser späteren Zeit.
Das Kloster dient heute als Veranstaltungsort für Musikfestivals und kulturelle Treffen, die in den sommern monaten Besucher anziehen. Die erhaltenen Mauern schaffen eine besondere Kulisse für Performances und Zusammenkünfte, die Tradition und zeitgenössische Kunst verbinden.
Das Gelände kann zu Fuß erreicht werden und der Zugang zu den Ruinen ist frei für Besucher. Die Umgebung ist während aller Jahreszeiten zugänglich, wobei Sommerveranstaltungen die beste Zeit für einen Besuch mit kulturellem Angebot darstellen.
Die Ruinen bilden einen Knotenpunkt auf dem Calmont-Kultur-Wanderweg, der drei bedeutsame Orte der Region verbindet. Diese Position macht das Kloster zu einem natürlichen Haltepunkt für Wanderer, die die kulturelle Landschaft der Mosel erkunden.
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