Zeche Sterkrade, Kohlebergwerk und Architekturdenkmal in Oberhausen, Deutschland.
Die Zeche Sterkrade ist eine ehemalige Kohlemine mit einem Gebäude aus rotem Backstein, das 1903 errichtet wurde und charakteristische Rundbögen sowie hohe rechteckige Fensterpaare aufweist. Die Anlage umfasst auch einen Förderturm im Promnitz-Konstruktionsstil mit drei Beinen, der nach aufwändiger Restaurierung heute wieder in seiner ursprünglichen roten Farbe erstrahlt.
Die Anlage wurde 1897 zunächst als Entlüftungsschacht für die benachbarte Mine Osterfeld gebaut und entwickelte sich ab 1903 zur eigenständigen Kohleförderanlage. Diese Umwandlung war entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets während der Zeit der industriellen Hochkonjunktur.
Der Name Sterkrade stammt aus dem Niederländischen und bezieht sich auf die alte Siedlung an diesem Ort. Heute können Besucher die erhaltene Förderanlage sehen, die zeigt, wie wichtig der Bergbau für die Region war.
Der Zugang zur Zeche erfolgt normalerweise über geführte Touren, die regelmäßig angeboten werden und Einblicke in die Funktionsweise und Geschichte der Anlage gewähren. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind empfehlenswert, da Teile der Führung im Freien stattfinden und die Bedingungen je nach Jahreszeit variieren.
Die Förderanlage wurde zwischen 2012 und 2015 umfassend restauriert und kehrte dabei zu ihrer ursprünglichen Rotfärbung zurück, die lange Zeit unter Verschmutzung verborgen gewesen war. Diese Restaurierung machte die architektonischen Details sichtbar, die früher kaum zu erkennen waren.
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