Gasometer Oberhausen, Industriedenkmal in Oberhausen, Deutschland.
Der Gasometer Oberhausen ist ein umgebauter Gasspeicher von 117 Metern Höhe und 67 Metern Durchmesser, der heute als Ausstellungsraum dient. Die zylindrische Stahlkonstruktion besteht aus einem offenen Innenraum ohne Zwischendecken, der durch eine Glaskuppel am oberen Ende natürliches Licht erhält.
Der Bau zwischen 1927 und 1929 diente ursprünglich zur Speicherung von Hochofengas für die Eisenindustrie der Region. Nach Einstellung des Betriebs 1988 wurde der leere Behälter ab 1994 schrittweise zu einem Kulturstandort umgebaut.
Die Ausstellungen nutzen die gewaltige Höhe des Innenraums für großformatige Kunstwerke und hängende Installationen, die von unten wie schwebende Welten wirken. Besucher bewegen sich entlang von Rampen und Galerien, die einen ständig wechselnden Blick auf die Exponate bieten.
Die Ausstellung ist seit März 2024 wieder zugänglich und ein Fahrstuhl bringt Besucher bis zur oberen Plattform. Der Rundgang erfolgt über Treppen und Rampen, die alle Ebenen im Inneren verbinden.
Die Aussichtsplattform auf dem Dach bietet einen Rundblick über das gesamte Ruhrgebiet und seine ehemaligen Industrieanlagen. An klaren Tagen reicht der Blick bis zu den Kirchtürmen von Köln im Süden.
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