Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte, Industriedenkmal Lagerhaus in Oberhausen, Deutschland
Das Lagerhaus Gutehoffnungshütte ist ein massives Industriegebäude aus Backstein mit weißen Betongesimsen und zwei markanten Treppentürmen, die die Fassade gliedern. Im Inneren befinden sich sechs Geschosse mit offenen Laderampen an der Front und Rückseite für Eisenbahnwaggons.
Das Gebäude entstand zwischen 1921 und 1925 nach Entwürfen des Architekten Peter Behrens für das Unternehmen Gutehoffnungshütte während einer Phase der Modernisierung unter der Leitung von Paul Reusch. Das Projekt war Teil der Umgestaltung der Industrieanlagen in dieser Zeit.
Das Gebäude stellt einen Meilenstein in der Industriearchitektur dar und verbindet funktionale Stahlkonstruktion mit modernen Gestaltungsprinzipien.
Der Zugang zum Gebäude ist begrenzt, da es sich um ein Denkmal handelt und es heute nicht als aktives Lagerhaus genutzt wird. Besucher sollten beachten, dass man das Gebäude hauptsächlich von außen betrachten kann und Innenbesichtigungen nicht regelmäßig angeboten werden.
Das Gebäude wurde auf einem massiven Betonfundament mit Dehnungsfugen erbaut, um Schäden durch Bergbauaktivitäten in der Umgebung zu vermeiden. Die robuste Konstruktion mit über 1000 Tonnen Stahl zeigt die Sorge der Erbauer um Stabilität in dieser bergbaugeprägten Region.
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