Villa Concordia, Denkmalgeschützte Villa in Oberhausen, Deutschland.
Villa Concordia ist ein zweistöckiges Wohnhaus mit gelber Backsteinoptik in Oberhausen, das Gestaltungsprinzipien des späten 19. Jahrhunderts zeigt. Das Gebäude steht in einer großzügigen grünen Anlage, die heute öffentlich zugänglich ist.
Das Haus entstand 1897 als Wohngebäude für den Leiter der Zeche Concordia, eines Steinkohlebergwerks. Von 1953 bis 1975 diente es als Hauptbibliothek der Stadt.
Das Gebäude ist heute Sitz des Internationalen Kurzfilm-Festivals Oberhausen und prägt die Kunstlandschaft der Stadt. Der Veranstaltungsort zieht jährlich Filmschaffende und Besucher an, die sich mit experimentellem Kino auseinandersetzen.
Der Ort ist Teil der Route der Industriekultur und verbindet Besucher mit anderen Industriestätten der Ruhrregion. Die angrenzende Grünfläche bietet Platz zum Verweilen und ermöglicht einfachen Zugang zum Gebäude.
Das Gebäude verdankt seinen Namen der benachbarten Zeche, deren Betrieb eng mit der Entwicklung Oberhausens verflochten war. Die Villa wird heute in ein bedeutendes Kulturzentrum eingebunden, das weit über die Region hinausstrahlt.
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