LVR-Industriemuseum Oberhausen, Industriemuseum in Oberhausen, Deutschland.
Das LVR-Industriemuseum Oberhausen befindet sich in einem ehemaligen Zinkfabrikgebäude und zeigt die Geschichte der Metallerzeugung in der Region über mehrere Etagen. Die Ausstellung präsentiert originale Maschinen, Werkzeuge und Arbeitsgegenstände aus der industriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets.
Die vollständig erhaltene und denkmalgeschützte Zinkfabrik Altenberg wurde 1981 geschlossen. 1984 übernahm der Landschaftsverband Rheinland den Bau und baute ihn zum Hauptsitz des Museums aus, das 1997 öffnete. Zum Schauplatz gehören außerdem die 1758 errichtete St.-Antony-Hütte, die erste Eisenhütte im Ruhrgebiet, und das Museum Eisenheim in der gleichnamigen Arbeitersiedlung.
Die Dauerausstellung „Schwerindustrie“ füllt 3500 Quadratmeter mit Exponaten aus 150 Jahren Eisen-, Stahl- und Zinkindustrie im Ruhrgebiet, darunter ein Dampfhammer des ehemaligen Bochumer Vereins, Kokillen, Walzen und eine Dampflokomotive. Der Schauplatz ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur. Die Sonderausstellung „Ford in Fahrt“ zeigte 2001/2002 zum 70-jährigen Jubiläum der Ford-Werke Köln 17 alte Ford-Autos.
Das Museum erstreckt sich über das gesamte Fabrikgebäude, sodass bequeme Schuhe und Zeit zum Erkunden hilfreich sind. Einige Bereiche erfordern Treppen, daher sollten Besucher ihre körperliche Verfassung berücksichtigen.
Auf dem benachbarten St.-Antony-Gelände können Besucher Überreste einer Hütte aus dem 18. Jahrhundert sehen, die als früher Ort der Eisenproduktion gilt. Dieser historische Ort bietet Einblick in die Ursprünge der Metallerzeugung in der Region.
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