Werksgasthaus der Gutehoffnungshütte, Gebäude in Oberhausen
Das Werksgasthaus Gutehoffnungshütte ist ein Industriedenkmal in Oberhausen, das 1913 erbaut wurde und ursprünglich der Stahlwerksanlage angehörte. Die Struktur zeigt Backsteinwände mit klassischen Merkmalen, große Säle mit Bühne und ausgedehnten Parkplätzen, die die industrielle Vergangenheit der Region widerspiegeln.
Das Gebäude entstand 1913 nach Plänen des Architekten Carl Weigle für das Gutehoffnungshütte-Stahlwerk und fungierte als Speisehaus für Angestellte und Gasträume für Veranstaltungen. Nach Kriegsschäden wurde es repariert und 1987 als Denkmal geschützt, später zu einem Technologiezentrum umgebaut.
Das Werksgasthaus war lange Zeit ein zentraler Treffpunkt für Arbeiter und Angestellte des Hüttenwerks, wo soziale Veranstaltungen und Feste stattfanden. Heute spiegelt sich in seinen Räumen die Erinnerung an eine Zeit wider, in der Industrie und Gemeinschaft eng miteinander verbunden waren.
Der Ort ist flach und leicht zu Fuß erreichbar, mit Gehwegen und Sitzplätzen zum Verweilen. Die Umgebung ist verkehrsgünstig gelegen und ermöglicht einen entspannten Besuch, um die Architektur und die Geschichte der Industrieanlage zu erkunden.
Im Keller des Gebäudes befanden sich früher ein Weinkeller mit Verkostungsbereich und eine kleine Bowlingbahn, die zeigen, wie komfortabel und vielfältig die Ausstattung für die Angestellten war. Diese Details verdeutlichen den hohen Standard und die besonderen Annehmlichkeiten, die damals in dieser Industrieanlage vorhanden waren.
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