Zeche Osterfeld, Steinkohlebergwerk in Oberhausen, Deutschland
Die Zeche Osterfeld ist eine stillgelegte Kohlemine in Oberhausen mit zwei Fördereinrichtungen und charakteristischen Malakoff-Türmen mit etwa 30 Metern Höhe. Das Gelände bewahrt zahlreiche Fabrikgebäude und technische Anlagen, die verschiedene Etappen der Kohlegewinnung dokumentieren.
Die Zeche Osterfeld entstand 1879, als die erste Schachtanlage Kohlevorkommen in etwa 238 Metern Tiefe erreichte. Das Bergwerk prägt seither die Industriegeschichte des Ruhrgebiets und der Stadt Oberhausen.
Das Gelände zeigt die Arbeiterkultur des Ruhrgebiets durch erhaltene Gebäude und Infrastruktur, die den Alltag von Bergleuten widerspiegelt. Besucher können nachvollziehen, wie Männer in dieser Gegend lebten und arbeiteten.
Das Gelände ist teilweise begehbar, wobei Besucher die Außenseiten der Gebäude und Strukturen erkunden können. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und die erhaltenen Bereiche mit Vorsicht zu betreten, da einige Teile älter und uneben sind.
Ein katastrophales Wassereindringen in den frühen Jahren zwang die Bergleute, die erste Schachtanlage vollständig aufzugeben und an anderer Stelle neu anzusetzen. Dieses Ereignis demonstriert die Risiken des frühen Bergbaus und die Anpassungsfähigkeit der Ingenieure jener Zeit.
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