Bert-Brecht-Haus, Bildungszentrum in Oberhausen, Deutschland
Das Bert-Brecht-Haus ist ein siebenstöckiges Gebäude aus roten Ziegeln mit ausdrucksstarkem Baustil, das im Zentrum von Oberhausen zwischen den Straßen Langemarkstraße und Paul-Reusch-Straße steht. Das Haus beherbergt eine Bücherei mit vielen tausend Medien zum Ausleihen und bietet Räume für verschiedene Bildungs- und Veranstaltungsangebote.
Der 1928 nach Plänen des Kölner Architekten Otto Scheib auf einem spitz zulaufenden Grundstück errichtete Backsteinbau war als Ruhrwachthaus bekannt: Er beherbergte Verlag, Redaktion und Druckerei der Zeitung Ruhrwacht sowie ein Warenhaus der Leonhard Tietz AG, das in den Kaufhof überging. Nach dem Auszug des Kaufhofs 1961 und der Einstellung der Ruhrwacht 1967 kaufte die Stadt das Gebäude 1978 für 1,4 Millionen DM und eröffnete es 1985 als Bert-Brecht-Haus.
Seinen Namen trägt das Haus nach Bertolt Brecht, den es erhielt, als das frühere Ruhrwachthaus 1985 zu einem kommunalen Zentrum wurde. Seit der Wiedereröffnung am 9. September 2011 ist es ein zentraler Innenstadttreffpunkt, der Besucher der Stadtbibliothek und Hörer der Volkshochschule anzieht. Seit 2011 gehört es zur Route der Industriekultur.
Das Bert-Brecht-Haus liegt zwischen Langemarkstraße und Paul-Reusch-Straße im Stadtzentrum, wenige Gehminuten vom Oberhausener Hauptbahnhof entfernt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und gehört seit 2011 zur Route der Industriekultur. Der Zugang liegt an der Langemarkstraße; Stadtbibliothek und Volkshochschule teilen sich das Haus, die Beschilderung weist die Dienste getrennt aus.
Die sich verjüngende Form verdankt das Haus seinem spitz zulaufenden Grundstück zwischen Langemarkstraße und Paul-Reusch-Straße; oft wird es mit dem Hamburger Chilehaus verglichen. Seit 2011 gehört es zur Route der Industriekultur, und der Name erinnert an Bertolt Brecht, der selbst keinen Bezug zu Oberhausen hatte.
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