Monschau, Mittelalterliche Gemeinde in der Eifelregion, Deutschland
Monschau ist eine Gemeinde im Eifelgebiet in Nordrhein-Westfalen, die sich entlang des Rur-Flusses auf 517 Metern Höhe erstreckt. Die Altstadt besteht aus engen Gassen und Fachwerkhäusern, die sich an bewaldete Hänge schmiegen.
Die Burg entstand um 1198 als Grenzfestung und wurde ab 1433 Residenz der Herzöge von Jülich. Französische Truppen eroberten die Stadt 1795 und beendeten die herzogliche Herrschaft.
Das Rote Haus zeigt Wohnräume aus dem 18. Jahrhundert mit originalen Möbeln und Stoffen der Tuchhändler. Das Brauereimuseum Felsenkeller bewahrt alte Braugeräte und Rezepte aus anderthalb Jahrhunderten lokaler Bierherstellung.
Über 330 Gebäude stehen unter Denkmalschutz und können bei einem Spaziergang durch die engen Straßen besichtigt werden. Die Burg oberhalb der Stadt bietet Zugang zu einem Teil der Anlagen und einen Blick über die Dächer.
Im Dezember 1944 markierte die Stadt den nördlichsten Punkt der Front während der Ardennenoffensive. Amerikanische Einheiten hielten hier die Stellung gegen deutsche Vorstöße.
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