Perlenbachtalsperre, Stausee in Monschau, Nordrhein-Westfalen
Die Perlenbachtalsperre ist ein Stausee im Hohen Venn nahe Monschau, gespeist vom Perlenbach und weiteren Bächen. Das Absperrbauwerk ist eine Mauersperre aus Stein, die ein Trinkwasserreservoir aufstaut und auch zur Stromerzeugung genutzt wird.
Der Bau der Talsperre wurde in den 1950er Jahren geplant und 1956 abgeschlossen, um die Region mit Trinkwasser zu versorgen. Jahrzehnte später wurde das Bauwerk durch eine Wasserkraftanlage und eine erweiterte Aufbereitungsanlage ergänzt.
Der Name Perlenbachtalsperre leitet sich vom Perlenbach ab, dem Hauptzufluss des Stausees. An schönen Tagen sieht man Spaziergänger und Familien, die die Wege rund ums Wasser nutzen oder einfach am Ufer sitzen.
Der Stausee ist von Monschau aus gut mit dem Auto erreichbar, und markierte Wanderwege führen rund ums Wasser. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk mitzunehmen, da die Wege je nach Witterung feucht sein können.
Ein Großteil des Einzugsgebiets, das den Stausee speist, liegt in Belgien, sodass Wasser über eine Landesgrenze hinweg gesammelt wird. Am Absperrbauwerk befindet sich eine Fischaufstiegshilfe, die es Fischen erlaubt, das Hindernis zu überwinden und die natürliche Wanderung flussaufwärts fortzusetzen.
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