Perlenbachtalsperre, Stausee in Monschau, Nordrhein-Westfalen
Die Perlenbachtalsperre ist ein Staudamm aus Stein bei Monschau, der 1956 fertiggestellt wurde und sich über etwa 120 Meter erstreckt mit einer Höhe von rund 18 Metern. Der Damm speist ein Becken, das von mehreren Bächen wie dem Hasselbach und Königsbach gespeist wird und dient heute sowohl der Trinkwasserversorgung als auch der Stromerzeugung aus Wasserkraft.
Der Damm wurde in den 1950er Jahren geplant und 1956 fertiggestellt, um Trinkwasser bereitzustellen und später Strom zu erzeugen. Die Wasserkraftanlage kam 2004 hinzu, und die Wasserbehandlung wurde 2001 mit einer modernen Anlage erweitert, die heute bis zu 700 Kubikmeter pro Stunde verarbeiten kann.
Der Name Perlenbachtalsperre stammt vom Perlenbach, dem Fluss, der das Becken speist. An schönen Tagen sieht man Wanderer und Familien an den Ufern sitzen oder auf den Wegen rund um das Wasser gehen, was zeigt, wie der Ort heute als Ort der Erholung und Naturverbundenheit genutzt wird.
Der Zugang zum Reservoir ist einfach von nahegelegenen Orten wie Schleiden oder Monschau mit dem Auto erreichbar, mit gekennzeichneten Wegen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zum Wandern. Verschiedene Unterkunftsoptionen wie kleine Hotels und Ferienwohnungen befinden sich in der Nähe, und Ruheplätze mit Wasserblich sind entlang der Wege verteilt.
Das Becken wird von Bächen aus einem Einzugsgebiet von etwa 64 Quadratkilometern gespeist, wobei der größte Teil in Belgien liegt, was zeigt, wie grenzüberschreitend Wassersysteme funktionieren. Eine Fischaufstiegsöffnung am Damm mit 8,5 Metern Breite ermöglicht es Fischen, durchzufließen und den natürlichen Fluss zu erhalten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.