Rotes Haus, Fachwerkhaus-Museum in Monschau, Deutschland
Das Rote Haus ist ein dreistöckiges rotangestrichenes Fachwerkgebäude mit dreizehn möblierten Räumen, die Einblicke in das Wohnleben einer erfolgreichen Tuchmacherfamilie bietet. Die Räume zeigen Möbel, Haushaltsgegenstände und persönliche Gegenstände, die verdeutlichen, wie der Haushalt organisiert war.
Das Haus wurde um 1760 von Johann Heinrich Scheibler, einem wohlhabenden Tuchhändler, erbaut und diente sowohl als Wohnhaus als auch als Zentrum seines Handelsgeschäfts. Die Struktur spiegelt den Wohlstand wider, den der Tuchhandel in dieser Zeit nach Monschau brachte.
Das Haus zeigt, wie eine wohlhabende Tuchmacherfamilie im 18. Jahrhundert lebte und arbeitete. Die Räume vermitteln einen Eindruck von Handwerk, Handel und Familie in dieser Zeit.
Die einzelnen Räume sind über steile Treppen verbunden, daher erfordert der Besuch eine gewisse Beweglichkeit und bequeme Schuhe sind empfehlenswert. Die Tour durch alle Zimmer dauert etwa eine bis anderthalb Stunden und bietet einen guten Uberblick über das Hausinnere.
Die Treppe, die sich durch alle drei Geschosse windet, ist aus Eichenholz geschnitzt und ziert mit 21 Puttifiguren, die verschiedene Stadien der Tuchherstellung darstellen. Diese Schnitzereien sind selten erhalten und zeigen die Handwerkskunst, die in solchen wohlhabenden Haushalten Wert geschatzt wurde.
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