Henninger-Turm, Getreidesilo im Stadtteil Sachsenhausen, Frankfurt, Deutschland.
Der Henninger Turm war ein Getreidesilo in Sachsenhausen mit einer Höhe von 120 Metern und 33 Geschossen, das bis zu 16.000 Tonnen Gerste lagern konnte. Die Betonkonstruktion prägte das Frankfurter Skyline-Profil während ihrer Betriebszeit als modernes Industriegebäude.
Das Bauwerk entstand zwischen 1959 und 1961 unter der Leitung des Architekten Karl Lieser und war bis 1974 das höchste Gebäude Frankfurts. Nach Jahrzehnten als Getreidespeicher wurde es 2013 abgerissen und durch einen neuen Wohnturm ersetzt.
Die Struktur initiierte 1961 das jährliche Radrennen 'Rund um den Henninger-Turm', das bis 2008 als Frankfurter Sporttradition fortbestand.
Besucher können die Stelle in Sachsenhausen besuchen, wo sich das ursprüngliche Silo befand, das heute durch den neuen Wohnturm ersetzt wurde. Der Standort liegt nah an anderen Sehenswürdigkeiten des Viertels und ist zu Fuß erreichbar.
Das Silo war ungewöhnlich, da es oben zwei drehbare Restaurants hatte, die einzigen ihrer Art in einem Industriebau. Diese Restaurants lockten Besucher an, die nicht nur das Lagerhaus nutzen wollten, sondern auch die Aussicht von oben genießen konnten.
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