Kuhhirtenturm, Mittelalterlicher Turm in Sachsenhausen, Deutschland
Der Kuhhirtenturm ist ein mittelalterliches Bauwerk in Sachsenhausen mit Granitsteinen und vier Stockwerken, wobei die obere Etage aus Fachwerk besteht. Das Gebäude wurde über die Jahrhunderte umgebaut und beherbergt heute ein Museum sowie einen der kleinsten Konzertsäle der Welt.
Das Gebäude wurde 1390 als Wehrturm und Torhaus zur Verteidigung der Stadt gebaut. Nach dem 17. Jahrhundert verlor es seine ursprüngliche Funktion und wurde später zu Wohnzwecken und schließlich zu kulturellen Zwecken genutzt.
Der Name des Turms stammt von den Hirten, die einst Kühe über die Mainbrücke trieben. Heute wird der Ort vor allem als Gedenkstätte für den Komponisten Paul Hindemith genutzt, dessen persönliche Gegenstände und Manuskripte in den Ausstellungsräumen zu sehen sind.
Der Turm befindet sich am Große Rittergasse 118 im Sachsenhausen-Viertel und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Räume klein sind und das Treppenhaus eng sein kann, was die Erkundung zu einer intimen Erfahrung macht.
Das Gebäude war nach dem Zweiten Weltkrieg in schlechtem Zustand, mit zerstörten Wänden bis zur dritten Etage. Die sorgfältige Wiederherstellung hat es zu einem funktionierenden Konzertraum gemacht, der seiner bemerkenswerten Geschichte trotzt.
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