Dreikönigskirche, Lutherische Kirche in Sachsenhausen, Frankfurt, Deutschland.
Die Dreikönigskirche ist ein im neugotischen Stil erbautes Gotteshaus mit einem markanten Turm, der vier in Dresden gegossene Glocken beherbergt. Das Gebäude befindet sich am südlichen Mainufer und zeigt charakteristische neugotische Merkmale mit einer aufwändigen Fassade.
Der Bau entstand zwischen 1875 und 1880 nach Entwürfen des Architekten Franz Josef Denzinger und ersetzte eine ältere Kapelle von 1340. Die neue Kirche wurde für die wachsende evangelische Gemeinde in diesem Stadtteil errichtet.
Die Kirche war für die Gemeinde auf der Südseite des Mains lange Zeit ein wichtiger Ort für Zusammenkünfte und musikalische Veranstaltungen. Bis heute spielt sie in diesem Viertel eine Rolle als Schauplatz für Konzerte und regelmäßige Gottesdienste, die die Nachbarschaft prägen.
Die Kirche liegt auf der südlichen Seite des Mains, unmittelbar gegenüber des Frankfurter Doms, was sie leicht zu erreichen macht. Besucher können regelmäßige Gottesdienste besuchen und das Innere besichtigen, wobei man am besten tagsüber kommt.
Das Innere beherbergt Glasfenster, die 1956 vom Künstler Charles Crodel geschaffen wurden und Katechismus-Elemente sowie Motive der Heiligen Drei Könige darstellen. Diese modernen Kunstwerke verleihen dem neugotischen Raum eine überraschende zeitgenössische Note.
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