Leonhardskirche, Gotische Kirche in Altstadt, Deutschland
St. Leonhard ist eine Kirche in Frankfurts Altstadt mit zwei massiven Romanischen Türmen und einer Architektur, die mehrere Epochen verbindet. Im Inneren finden sich mehrere Schiffe, ein polygonaler Chor und eines der größten Buntglasfenster in Hessen, das Licht in wechselnden Farben auf die Wände wirft.
Der Bau begann 1219 als romanische Basilika und erhielt später zwischen 1425 und 1515 gotische Umbauten von Architekturen wie Madern Gerthener und Hans Baltz. Diese Veränderungen über mehrere Jahrhunderte hinweg prägten das Äußere und Innere des Gebäudes, das verschiedene Baustile zu einer Einheit verbindet.
Die Kirche zieht Menschen aus vielen Ländern an, die hier zusammenkommen und den Raum mit ihrem Glauben erfüllen. Der Gottesdienst verbindet Besucher aus verschiedenen Kulturen und schafft einen Ort der Begegnung für die internationale Gemeinde.
Das Gelände wurde erhöht, um die Kirche vor Hochwassern des Mains zu schützen, sodass Besucher auf einer angehobenen Ebene ankommen. Beim Betreten sollte man mit Treppen oder Rampen rechnen, je nachdem welcher Eingang genutzt wird.
Die Kirche war die einzige von neun Kirchen in Frankfurts Altstadt, die den Zweiten Weltkrieg ohne größere Schäden überstand. Diese seltene Erhaltung macht sie zu einem wichtigen Zeugnis der Vergangenheit inmitten der Wiederaufbauten der Nachkriegszeit.
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