Ehemaliger Bundesrechnungshof in Frankfurt am Main, Kulturdenkmal in Altstadt, Frankfurt am Main, Deutschland.
Der Bundesrechnungshof Frankfurt ist ein Verwaltungsgebäude in der Frankfurter Altstadt mit einer Z-förmigen Grundrissform, bestehend aus einem achtgeschossigen Mittelteil und zwei fünfgeschossigen Flügeln. Das Gebäude fällt durch seine 1100 farbigen Glasfenster auf, die in die Fassade integriert sind.
Das Gebäude wurde 1953 von Präsident Theodor Heuss eröffnet und diente als Sitz des Bundesrechnungshofs, bis die Behörde im Jahr 2000 nach Bonn umzog. Die Nachkriegsarchitektur entstand in einer Zeit, als Deutschland seinen administrativen Apparat wiederaufbaute.
Das Gebäude wurde nach dem Krieg als Verwaltungsbau konzipiert und zeigt die neue Bauweise der Nachkriegszeit mit Stahlrahmen und funktionalem Design. Die 1100 farbigen Glasfenster prägen das Aussehen und machen es zu einem erkennbaren Merkmal der Frankfurter Altstadt.
Das Gebäude liegt in der Nähe der Paulskirche und ist leicht zu Fuß vom Zentrum der Altstadt erreichbar. Heute ist es als Kornmarkt Arkaden mit Geschäften, Wohnungen und einem Hotel umgenutzt, sodass Besucher den Innenbereich durchqueren können.
Bei der Eröffnungszeremonie 1953 trat ein Musiker auf und spielte ein klassisches Werk als Unterhaltung für die Gäste. Diese kulturelle Note war typisch für die formalen staatlichen Ereignisse jener Zeit.
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