Deutsch-reformierte Kirche, Neoklassizistische Kirche in Altstadt, Frankfurt, Deutschland
Die Deutsch Reformierte Kirche ist ein neoklassizistisches Kirchengebäude im Altstadt-Viertel Frankfurts mit symmetrischer Architektur und klassischen römischen Einflüssen. Das Bauwerk zeigt starke Säulen und ausgewogene Proportionen, die seine strukturelle Gestaltung prägen.
Das Gebäude wurde zwischen 1789 und 1793 erbaut und diente 1848 als vorübergehender Treffpunkt für die Nationalversammlung während Renovierungen der Paulskirche. Es war während dieser Zeit ein wichtiger Ort für die politischen Debatten der Nation.
Die Gemeinde entstand aus niederländischen Flüchtlingen, die sich 1555 in Frankfurt niederließen und später Anhänger aus Süddeutschland und der Schweiz anzogen. Diese Gruppe prägte das religiöse Leben in der Stadt über Generationen hinweg.
Der Ort lässt sich leicht vom Zentrum des Altstadt-Viertels erreichen und ist für Besucher an den meisten Tagen zugänglich. Es empfiehlt sich, tagsüber zu kommen, wenn das Licht die Fassade und die Details der klassischen Architektur am besten zur Geltung bringt.
Das Gebäude wurde unter besonderen Bedingungen errichtet, wonach es sich nahtlos in die angrenzenden Hausfassaden einfügen musste und keinen eigenen Turm haben durfte. Diese ungewöhnliche Regelung der Frankfurter Stadträte machte es zu einem bemerkenswerten Beispiel für Kirchenarchitektur, die sich der städtischen Umgebung unterordnet.
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