Haus Lichtenstein, Mittelalterliches Haus am Römerberg, Frankfurt, Deutschland.
Das Haus Lichtenstein ist ein Wohnhaus in Römerberg mit mittelalterlichem Ursprung und barockken Umbauten. Das Gebäude verbindet Gotik mit späteren klassischen Elementen aus dem 18. Jahrhundert.
Das Haus wurde 1326 erstmals erwähnt und gehörte der Familie Schurge zu Lichtenstein. Später war es ein wichtiger Ort während der Frankfurter Messen und königlichen Krönungsfeiern.
Das Haus trug im frühen 20. Jahrhundert zur Kunstszene Frankfurts bei, indem es Künstler und Kulturschaffende anzog. Sein Innenhof und seine Räume dienten als Treffpunkte für kreative Menschen aus der Stadt.
Das Gebäude erlitt 1944 schwere Schäden durch Bombardierungen und wurde danach teilweise wieder aufgebaut. Der Zugang und die Besuchsmöglichkeiten können je nach Jahreszeit und Veranstaltungen unterschiedlich sein.
Der Architekt Louis Remy de LaFosse führte 1725 umfangreiche Renovierungen durch, während er große Teile der ursprünglichen mittelalterlichen Struktur erhielt. Diese Balance zwischen alter Substanz und barockem Design macht das Haus charakteristisch für Römerbergs Architektur.
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