Haus zum Römer, Mittelalterliches Rathaus in Frankfurt, Deutschland
Das Haus zum Römer ist ein Rathaus in Frankfurt mit gotischer Architektur, das sich durch eine Fachwerkfassade mit geschwungenen Giebeln und verziertem Dekor auszeichnet. Das Komplexgebäude verbindet neun Einzelhäuser durch Innenhöfe und bietet Räume für Verwaltung und festliche Veranstaltungen.
Der Frankfurter Rat erwarb dieses Gebäude 1405 von der Familie Römer und machte es zum Verwaltungszentrum der Stadt. Über mehr als 600 Jahre hinweg diente es als Zentrum der Stadtregierung und prägte das politische Leben Frankfurts.
Der Name des Gebäudes stammt von der Kaufmannsfamilie Römer, die es ursprünglich besaß und prägte damit die Identität des Ortes. Heute können Besucher im Kaisersaal Porträts von Herrschern des Heiligen Römischen Reiches sehen, die die politische Geschichte widerspiegeln.
Besucher können das Gebäude bei Führungen erkunden, die von Montag bis Samstag angeboten werden und mehrsprachig verfügbar sind. Es ist hilfreich, im Voraus Informationen zu sammeln und bequeme Schuhe zu tragen, da es viele Räume und Treppen gibt.
Das Gebäude ist aus neun verbundenen Häusern zusammengesetzt, die durch sechs innere Höfe miteinander verwoben sind und ein verworrenes Labyrinth historischer Räume bilden. Diese ungewöhnliche Struktur entstand dadurch, dass der ursprüngliche Kauf nur ein Haus umfasste und benachbarte Gebäude später hinzugefügt wurden.
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