Kaisersaal, Kaiserlicher Saal im Stadtteil Römerberg, Deutschland
Der Kaisersaal ist der Hauptfestraum im Römergebäude und besticht durch hohe Decken und gotische Formensprache an Wänden und Gewölben. Der Raum wird von stattlichen Säulen gegliedert und wirkt weiträumig, wodurch er für feierliche Anlässe geeignet wirkt.
Seit 1612 finden hier die großen Feierlichkeiten zur Kaiserkrönung statt, wenn die Frankfurter Stadtrat Bankette ausrichtet. Der Raum wurde zum Symbol für die Bedeutung Frankfurts als Ort der Königswahl im Heiligen Römischen Reich.
Die Wände zeigen Herrscherporträts aus verschiedenen Epochen, die Besucher heute beim Rundgang betrachten können. Diese Sammlung von Bildnissen prägt das Aussehen des Raumes und erzählt von der politischen Geschichte des Reiches.
Der Zugang ist an den meisten Tagen möglich, doch sollte man überprüfen, ob die Stadtverwaltung gerade Veranstaltungen abhält, die eine Sperrung erforderlich machen. Ein kurzer Anruf oder ein Blick ins Netz können Wartezeiten sparen und sicherstellen, dass man den Raum besichtigen kann.
Im Raum befindet sich eine Nachbildung der Goldenen Bulle aus dem Jahr 1356 in einer Vitrine, das wichtigste Dokument für Frankfurts Rolle in der deutschen Geschichte. Dieses Dokument legte fest, dass hier künftig die Wahl der deutschen Könige stattfinden sollte, und machte die Stadt zu einem politischen Zentrum.
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