Portikus, Zeitgenössische Kunstausstellungshalle auf der Maininsel, Frankfurt, Deutschland.
Der Portikus ist ein moderner Ausstellungsraum auf einer Insel im Main, erreichbar über die historische Alte Brücke Frankfurts. Das Gebäude bietet Platz für zeitgenössische Kunstprojekte und wechselnde Installationen.
Die Galerie wurde 1987 gegründet und erhielt ihren Namen von einer Säulenhalle, die von der während des Zweiten Weltkriegs zerstörten Stadtbibliothek übriggeblieben war. Dieser Überrest symbolisiert die Verbindung zwischen Vergangenheit und gegenwärtiger Kunstpraxis.
Der Ausstellungsraum arbeitet eng mit der benachbarten Kunstschule zusammen und ermöglicht Künstlern sowie Studierenden regelmäßig, sich auszutauschen und gemeinsam zu arbeiten. Diese Zusammenarbeit prägt das Programm und schafft Raum für experimentelle Projekte.
Der Ort ist zu Fuß leicht zu erreichen und liegt zentral auf der Museumsinsel; es gibt vor Ort begrenzte Parkmöglichkeiten, daher ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu empfehlen. Der Besuch funktioniert am besten an ruhigen Tagen, um die Ausstellungen in Ruhe zu erleben.
Ein Filmemacher hat seit 1992 jede Ausstellung dokumentiert und schuf damit ein außergewöhnliches visuelles Archiv der Kunstgeschichte. Dieses kontinuierliche Projekt macht die Galerie zu einem Ort, an dem die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst sichtbar wird.
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