Ignatz-Bubis-Brücke, Bogenbrücke in Frankfurt, Deutschland
Die Ignatz-Bubis-Brücke ist eine Straßenbogenbrücke über den Main in Frankfurt, die das Stadtzentrum mit dem Stadtteil Sachsenhausen verbindet. Das Bauwerk hat eine Länge von etwa 184 Metern, eine Breite von etwa 15 Metern und besteht aus fünf massiven Bögen.
Das Bauwerk wurde 1878 ursprünglich erbaut und war über Jahrzehnte wichtig für den Verkehr zwischen Stadtteilen. Im März 1945 beschädigte die Wehrmacht zwei mittlere Bögen, woraufhin die Brücke 1949 vollständig erneuert wurde.
Die Brücke trägt seit 2000 den Namen eines wichtigen jüdischen Gemeindevertreter aus Frankfurt. Der Name erinnert an seine Arbeit für die Gemeinschaft und ist heute Zeichen des Gedenkens im Stadtbild.
Die Brücke wird täglich von Autos, Straßenbahnen und Fußgängern benutzt und ist gut zu Fuß erreichbar. Bei Besuchen sollte man beachten, dass es um die Brücke herum keine breiten Wege gibt, und die beste Aussicht bietet sich von den Ufern oder anderen Brücken in der Nähe.
Einheimische nannten die Brücke früher Metzgerbrücke, weil sie sich in der Nähe eines Schlachthofs befand und der Hauptweg für Fleischer zu ihren Arbeitsplätzen war. Dieser alte Name ist heute in der Stadt kaum noch bekannt, aber er erzählt von der Vergangenheit des Viertels.
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